Lonely Heartstring Band

Contemporary Bluegrass

 

Es begann alles als ein Party-Spaß: Am Schwarzen Brett am Musik-College in Boston wurden Musiker gesucht, um Beatles-Lieder in Bluegrass-Art auf einem Geburtstag zu spielen. Daraus wurde in wenigen Jahren eine Band, die viele als Boten eines neuen, am Musik-Mainstream orientierten Ablegers der guten alten Bluegrass Musik sehen. Die fünf Bostoner nehmen die komplette Instrumentierung und Spieltechnik einer traditioneller Bluegrass Band und erweitern sie zu vielschichtigen Harmonien und komplexen Rhythmen.

Sie servieren das Ganze mit charts-tauglichem Solo- und Chorgesang irgendwo zwischen Bill Monroe, den Beatles und den modernen sanften Pop-Folk Boys. Ein schwieriger Spagat, den man nur mit Stilsicherheit schafft: Jazz und Klassik studieren, in den Scheunen des tiefen Süden die Magie des authentischen Bluegrass aufsaugen und im Tourneebus die aktuellen Pop-Klänge auf dem Smartphone erkunden. Die internationale Bluegrass Gemeinde verlieh den „Heartstrings“ 2015 den IBMA Momentum Award und das legendäre Label Rounder (u.a. Alison Krauss) veröffentlichte kürzlich ihr Debutalbum. 

Lead-Sänger und Gitarrist George Clements kommt aus Boston. Er startete als Zehnjähriger mit Gitarre und den ersten Songs und erweiterte sein Repertoire am College bald über Jazz und Klassik hin zum Pop. Dennoch ist Folk-Musik seine erste Passion geblieben. Sein atemberaubender Gesang lässt so ziemlich alle dahinschmelzen. Von seinem Job bei den ehrwürdigen Bostoner Symphonikern muss sich sein Bruder Charles Clements immer mehr absetzen, um am Kontrabass seiner heimlichen Obsession Folk und Bluegrass Raum geben zu können. Die Freunde virtuoser Mandolinenklänge werden Matt Witler aus Kalifornien begeistert applaudieren. 2012 gewann er beim prestigeträchtigen Rocky Grass Festival nicht nur den Wettbewerb auf der Mandoline, sondern gleich auch noch als Flatpicking Gitarrist. Seitdem machen Lobeshymnen vom „Wunderkind“ die Runde in der Szene.

Patrick M’Gonigle studierte erst einmal zehn Jahre klassische Geige, um dann auf Reisen die Weltmusik zu entdecken und sein Herz an Bluegrass zu verlieren. Gabe Hirschfelds stoisches Spiel auf dem 5string Banjo ist in der Earl Scruggs Schule begründet und hält die Verbindung zum originalen Bluegrass Sound aufrecht. Mittlerweile hat er aber seinen ganz persönlichen, innovativen und spannenden Stil gefunden, der die Klangwelt des Banjos angstfrei weiter auslotet und in die Zukunft transformiert.

 George Clements- Gesang, Gitarre

Patrick M’Gonigle- Gesang, Geige

Matt Witler- Mandoline

Gabe Hirshfeld- 5-string Banjo

Charles Clements- Gesang, Kontrabass